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Die Kunst ein Exzentriker zu sein (1)

Ich liebte schon als Kind Menschen, die irgendwie anders waren, wie die Mutter einer Freundin. Sie trug seltsame Ringe an ihren Fingern, mal war es eine smaragdgrüne Kröte, mal eine Angst einflößende Spinne, aber am meisten liebte ich ihren silbernen Zahn den man nur sah, wenn sie breit lachte.

Leider lachte sie nicht so oft, vielleicht weil sie ihre Exzentrik einschränken musste, denn sie war die Gattin eines Botschafters.

Aber bis heute bin ich ihr dankbar, denn sie hat meinen Blick geschärft und mir den Mut gegeben gegen den Strom zu schwimmen, bunt im Kopf zu sein.